Frau Schletterer singt nicht mehr

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Ja
Der Big-Mac-Index
11.01.2019 13:41

Auf meiner Lieblingsseite im Internet, der Wikipedia (wie Sie sich sicher schon dachten), fiel mir heute ein Artikel ins Auge, der sich mit dem Big-Mac-Index befaßt.
Ich staunte! Was hätten Sie da erwartet? Also, ich erwartete sowas wie eine Abhandlung über den nach EU-Norm festgelegten Standardabstand von Gürtellöchern, über den der Anstieg des Körperfettanteils nach Genuß einer bestimmten Anzahl Big Macs gemessen werden kann.
Aber weit gefehlt! Der Big-Mac-Index ist eine volkswirtschaftliche Meßgröße, über die die Kaufkraft der unterschiedlichen Währungen verglichen werden kann. Anhand der Preise, die die Länder für einen Bic Mac aufrufen, wird nämlich ermittelt, wie sehr eine Währung über- bzw. unterbewertet ist, da theoretisch davon ausgegangen wird, daß ein Big Mac überall dasselbe wert ist. Kostet der Happen aber in einem Land z. B. umgerechnet nur 1,65 US$, dann gilt diese Währung als unterbewertet.
Nachdem ich dem Artikel diese unsinnliche Information entnommen hatte, war das Wasser, das mir im Mund zusammengelaufen war, schlagartig wieder versiegt. Denn ich kann mir nichts drögeres vorstellen als die Beschäftigung mit derlei amusischem Stoff. Neben Mineralogie und Astronomie interessiert mich nur weniges weniger als volkswirtschaftliche Studien. Ich werde schon beim Schreiben von „volkswirtschaftliche Studien“ derart müde, daß ich es fast nicht schaffe, diese beiden Wörter zu Ende zu schreiben, ohne zwischendurch ein Nickerchen zu machen.
Nur gut, daß ich mich nur zu Verzehrzwecken mit dem Thema Big Mac beschäftigen muß. Wobei mir dabei auffällt, daß ich schon lange keinen mehr hatte. Vielleicht sollte ich mal prüfen, ob mein Gürtel noch einen vertragen könnte.
 

Voll das pralle Leben, ey!
Ungeklärte Umstände

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