Frau Schletterer singt nicht mehr

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Fe
Freiheit, die ich meine
13.02.2017 14:48

Wissen Sie, wie und womit man sich heutzutage ganz individuell präsentieren kann?
Mit einem eigenen Webauftritt.
Ausdrucksstark sind allerdings zunächst meist nicht die Inhalte, die man da präsentiert, oder die eigene Meinung zu irgendetwas aus dem aktuellen Weltgeschehen. Nein, die Individualität zeigt sich im Design der Seiten!
Wenn Sie einen eigenen Kleidungsstil für sich etabliert haben, dann können Sie da noch so ausgefallen unterwegs sein – abhängig von dem, was in den Läden zu kaufen ist bzw. aktuell gerade produziert wird, sind da doch die meisten von uns. Nur die wenigsten entwerfen und schneidern ihre Mode selbst. Wenn Sie also eine neon-pinke Hose wollen, müssen Sie warten, bis die mal in Mode kommt.
Und auch Ihren Einrichtungsstil müssen Sie zwangsläufig davon abhängig machen, was gerade en vogue ist bzw. irgendeine Firma aktuell herstellt. Wieviele Schreiner gibt es denn, die ihr Mobiliar selbst bauen können?
Aber eine Webseite – ja, die kann so individuell sein, daß es schon weh tut.
Da wird wirklich für jeden Geschmack etwas geboten. Die Baukastensysteme, die es mittlerweile ja recht zahlreich gibt, lassen keine Wünsche offen. Mit einer eigenen Webseite können Sie Ihrer Individualität Raum geben, zeigen, was Ihnen gefällt oder was Sie bewegt – und das nur durch Farben, Formen, Schriftarten, Bilder, Rahmen, Sticker und was sonst noch alles.
Ich hatte neulich zufällig die Gelegenheit, zwei Internetseiten zu vergleichen, die vom selben Anbieter dasselbe Ausgangsdesign als Grundlage nutzten und doch unterschiedlicher nicht hätten sein können. Was man – wie gesagt – durch die Wahl von Hintergrundfarben und –motiven, Schriftarten und –größen, Bilder, Animationen und die optische Ausrichtung der Inhalte an der Wirkung einer Seite beeinflussen kann, ist schier grenzenlos. Man kann damit Fantastisches zaubern. Man kann allerdings damit auch an die Grenzen des Erträglichen gehen.
Wo die eine Seite für mein Empfinden sehr angenehme Farben hatte und sich auch mit gutem Bildmaterial unaufdringlich-modern zeigte, „glänzte“ die andere Seite durch schrille Hintergrundfarbe, leuchtende, sich drehende Schnörkel-Buchstaben und sonderbar plazierte und gering auflösende Bilder. Welche mir besser gefiel, muß ich wohl nicht dazu sagen.
All das ist Geschmackssache und Ausdruck des eigenen „Spieltriebes“ und hat nur unter anderem mit Qualität zu tun. Sicher gefällt z. B. auch nicht jedem mein schwarz-weißes Design. So wie mir leuchtende Schriften und hopsende Häschen nicht gefallen.
Und genau das ist es, was ich mit „Individualität“ meine – bei der Gestaltung einer Webseite hat jeder freie Fahrt und kann sich ungebremst kreativ zeigen. Der zur Verfügung stehende Farbkatalog unterliegt keiner Mode, Schriftarten gibt es zu Hauf und eigene Bilder kann jeder selbst einbringen.
Wenn man dann noch das Glück hat, daß sich andere trotz(?) der Gestaltung der Webseiten auch noch den Inhalt anschauen, hat man ja alles richtig gemacht.

 

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