Frau Schletterer singt nicht mehr

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Au
Von sauren Gurken
16.08.2019 11:09

Johannes Hengstenberg, deutscher Unternehmer, ist tot.
Das las ich heute und dachte sogleich: Ah, der mit dem Essig und den Gurken.
Doch wenn ich mir den Artikel über ihn so anschaue, dann hat er so vieles und so viel Unterschiedliches in seinem Leben gemacht, daß ich hier gar nicht wirklich auf den Punkt bringen kann, was sein Tätigkeitsfeld war. Ein Schwerpunkt war auf jeden Fall der Umwelt-, Natur- und Klimaschutz.
Nur Essig und Gurken hat er nicht verkauft.
Es ist ja schon erstaunlich, daß auch im Falle Hengstenberg sogleich, wie bei mir ja eben geschehen, eine eindeutige Assoziation hochkommt: Essig. Genau wie bei „Tempo“ jeder an Papiertaschentücher denkt und bei „Uhu“ an Alleskleber.
Ein Bekannter von mir denkt an Hengstenbergs Essig ja sogar dann, wenn ich eine Flasche trockenen Riesling entkorke. (Unnötig zu sagen, daß der Herr kein Weinliebhaber ist…) Und immer, wenn er das laut äußert („Aah, machsche widder ä Flasch Hengschdeberch uff?!“), bin ich mir anschließend beim ersten Kosten nicht ganz sicher, ob genau diese Flasche Wein nicht wirklich schon gekippt ist...
Herr Hengstenberg ist einen Tag vor seinem 75. Geburtstag bei einem Bootsunfall ums Leben gekommen. Da standen die Riesling-Flaschen für den Festtagsempfang sicher schon bereit. Das ist bitter.
 

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