Ich bin, das gebe ich zu, jemand, der sich allzu gern von Werbung auf Facebook einwickeln läßt. Vor allem dann, wenn sie von „Landsleuten“ stammt, was für mich Pfälzer und Baden-Württemberger umfaßt – und hierbei gestehe ich, daß ich auch Schwaben durchaus zu meinen Heimatgefährten zähle, wiewohl ich selbst gebürtige Badenerin bin.
So kam es jetzt, daß ich mich hinreißen ließ, mich aufgrund einer schwäbischen Werbung, wie sie schwäbischer nicht sein könnte, mit den dort angepriesenen Kosmetikprodukten zu beschäftigen. Und zwar deswegen, weil es für mich ungemein schwierig ist, eine Handcreme zu finden, die meinen rissigen Händen gewachsen und zugleich für mich auch verträglich ist. Viel zu oft bekomme ich nämlich von Handcremes einen Ausschlag.
Nun, das Döschen mit dem Handcremeblock (es handelt sich um eine feste Creme, die aussieht wie ein Stück Seife) erreichte mich heute. Schwäbisch-solide war es verpackt, gut gepolstert und mit einem Grußkärtchen versehen, das mir für meinen Einkauf dankte und mir nähere Anweisungen zur richtigen Handhabung gab.
Bisher bin ich wirklich guter Dinge, daß ich mit meinem Einkauf wirklich auf Dauer zufrieden sein werde, denn meine Hände duften mit der Creme angenehm, und bisher juckt und brennt auch nichts. Zudem, und das ist ja wohl das Wichtigste, sind meine Hände zart wie die eines Kindergartenkindes! Naja, fast zumindest…
Ich bin gespannt, ob mein guter Eindruck so weiter fortbestehen wird, und hoffe, daß ich jetzt gerade schwäbischer Wertarbeit nicht allzu optimistisch-wohlwollend ein mitunter unverdientes Lob hinterherwerfe. Denn einen ersten guten Eindruck hatte ich von einer anderen Creme schon einmal (zugegeben: es war kein deutsches Produkt), und dann stellte sich auf Dauer heraus, daß sie meine Hände eher auslaugte als nährte.
Warten wir’s ab…